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Galerie Linde Hollinger Ladenburg - Renate Balda

 

Austellungsdauer: 7. Feb. 2019 – 9. März 2019

 

 

renate balda

hommage an die italienische tafelmalerei des trecento

oder

in der farbe sein

 


Durch eine Ausstellung in Mailand mit Kolleginnen in der dortigen Galleria il Milione im Oktober 2016 ergab sich ein Besuch in der Pinacoteca di Brera, wo ich zum ersten Mal Tafelmalerei des Trecento, d.h. der Italienischen Frührenais- sance intensiv erlebte. Im Jahr darauf, 2017, begleiteten wir eine Kollegin nach London und trafen in der Courtauld Gallery im Somerset House wiederum zufällig u.a. auf einige allerschönste Werke von Bernardo Daddi aus dem frühen 14. Jahrhundert.

 

Kürzlich ergab sich die Möglichkeit, die berühmte Sammlung von Werken der Frühen Italienischen Malerei im Lindenau- Museum in Altenburg in Thürigen zu besuchen. Für diese Zeit ist der Goldgrund noch allgegenwärtig und dient auch der damals aufkeimenden naturnahen Auffassung von der Interaktion der Figuren.

 

In der Reduktion, die der Goldgrund bietet, erhöht sich die Konzentration auf das Bildgeschehen, auf die Farbkomposition. Eine große Intensität und Klarheit strahlt davon aus. So ist auch in meiner Arbeit die Einführung von blattvergoldeten Tafeln und goldschnitt-geschützten Rändern zuerst einmal eine Hommage an diese Zeit, aber auch eine besondere Wertschätzung der Farbcharaktere, die seit 2010 mit Schellacktusche auf Bütten und dann auf Japanpapier entstehen.

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